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Montag, 28. November 2016

Spezialitäten aus Afghanistan






... so hieß der Kochkurs an der Volkshochschule in München-Pasing, den goodgirl und ich gestern besucht haben :-)

Ich weiß eigentlich gar nicht, welches Gericht dieses Mal das Beste war, denn mir haben alle Gerichte unheimlich gut geschmeckt.

Oben auf dem Bild seht Ihr das Gericht  Nareng Palau ein Reisgericht mit Lammfleisch, Orangenzesten, Mandeln und Pistazien.


 


... und hier ein Kürbis-Burani mit Butternusskürbis. Ich bin eigentlich gar kein Kürbisfreund, aber mit den feinen Gewürzen hat auch dieser Kürbis super lecker geschmeckt.




Richtig angetan bin ich von dem tollen Teigtaschengericht - Mantu - auch wenn die Teigtaschen ein wenig frimelig bei der Herstellung sind.





Als Nachspeise gab es dann einen einfachen Pudding genannt Ferni mit Pistazien.

Wusstet Ihr, dass die Afghanen eine Vielzahl von Vorspeisen und Hauptspeisen kennen, aber nur etwa 10 Nachspeisen?

Bei einem schönen Tischgespräch haben wir dann so ganz nebenbei auch noch andere, sehr interessante Dinge über Afghanistan von unserer Köchin Frau Zarif Lida erfahren.

Schöne Nachmittage mit meiner liebsten Freundin goodgirl gehen leider immer viel zu schnell vorbei .... zumindest gefühlsmäßig ... mal sehen, was goodgirl und ich in den kommenden Monaten gemeinsam unternehmen :-)






Sonntag, 15. November 2015

Ein wenig Weihnachtsgeschenkeproduktion









Weihnachten naht mit rasenden Schritten, nur das Wetter möchte noch nicht so ganz mitspielen ... 

... trotzdem habe ich in den vergangenen Wochen mit der Weihnachtsmitbringselproduktion begonnen und so langsam habe ich einen ganzen kleinen Haufen Geschenke zusammen :-)

Oben seht ihr Bienenwachskerzen mit Kripperl vor pinkem Sonnenuntergang ... auch hier mangelt es an Schnee.





Zimtlikör für Tee und Dessert, sehr lecker, ich habe schon probiert ;-)








Auch vor diesem Hintergrund macht die Seife - die nicht so werden sollte, wie sie geworden ist - kaum einen besseren Eindruck, aber was soll´s immerhin ist jetzt nach ein wenig Trocknungszeit ein leicht dezent, oranger Farbton zu sehen. 


 




Nussbutter enthält keine Nüsse und schmeckt ganz leicht nach Karamell. Man kann damit ganz hervorragend Fleisch, Kartoffeln u.A. anbraten. Auch in Kartoffelstampf schmeckt sie sehr fein ...

Das war jetzt mal zumindest ein Teil meiner Weihnachtsmitbringsel. Der Rest muss warten, bis er vor die Kamera hopsen kann.  Die muss ich jetzt erst einmal neu aufladen, sie knipst schon aus dem letzten Loch.

Wie weit seid Ihr mit Euren Geschenken?



Sonntag, 31. Mai 2015

Alles Salat :-)

An diesem Wochenende haben/hatten gleich 3 Familienmitglieder Geburtstag.

Meine Nichte am 29. Mai, mein Bruder am 30. Mai und meine Schwester heute am 31. Mai :-)

Gestern haben wir alle 3 Geburtstage bei einem Grillfest gefeiert und zu dem leckeren Grillfleisch gabe es eine ganze Menge Salat...



Zwiebelsalat ...



 Kartoffel-Gurkensalat ....

 


Nudelsalat...




Champignonsalat ...



Semmelknödelsalat ...




 .... und die Schafkäse-Paprikapaste will ich Euch auch nicht unterschlagen :-)




Den Gurkensalat und das Zaziki habe ich vergessen zu fotografieren.
 

Na, bekommt Ihr jetzt schon alle Hunger? Ich kann Euch sagen, das war alles soooo lecker!




Samstag, 30. August 2014

Konfierter Knoblauch






Ich habe mich "breitschlagen" lassen und mache jetzt doch auf unserem Tauschring Herbstmarkt einen eigenen kleinen Stand auf. 

Was ein Tauschring ist, das könnt Ihr hier nachlesen:


In meinem Kopf spuken jetzt so an die "tausend" Dinge herum, die ich tauschen könnte.

Gut, dass der Herbstmarkt erst im November stattfindet, da habe ich ja noch eine Weile hin und kann noch so einige Dinge herstellen.

Heute habe ich mal damit angefangen konfierten Knoblauch einzuwecken. Aber erst nur eine kleine Menge, weil ich sehen wollte, welche Gläserform und welche Menge mir am Besten dazu gefallen.

Das Konfieren von Knoblauch geht ganz einfach und das einzige, was vielleicht etwas Mühe macht, ist das Abpellen der Knoblauchhaut. Aber das geht auch ganz gut, wenn man den Knoblauch vorher kurz blanchiert. Dann flutscht die Pelle nur so runter :-)

Außer den 4 Gläsern konfiertem Knoblauch habe ich jetzt auch noch eine ganze Flasche leckeres Knoblauchöl. Es riecht nicht nur nach Knoblauch, sondern hat eine ganz leichte nussige Note bekommen.

Heute steht zum Abendessen ein Hühnchencurry auf dem Programm, da kann ich ja gleich mal testen, wie sich der konfierte Knoblauch in der Soße macht. 




Samstag, 16. August 2014

Heidelbeerkonfitüre mit Herz







Heute war ich hier, im Beerenfeld bei Lochhausen:

Beerenfeld Lochhausen

Mitgenommen habe ich 1 Kilo Heidelbeeren, die ich gleich einmal zu Heidelbeerkonfitüre verarbeitet habe. 




Beim Umrühren im Topf hat sich ein kleines Zufallsherz gebildet  :-)




Sieben Gläser habe ich aus dem einen Kilo Heidelbeeren heraus bekommen. Die brauche ich bestimmt nicht alle alleine und kann auch ein paar Gläser weggeben.

Probiert habe ich die Konfitüre natürlich auch schon und ich kann Euch sagen, sie schmeckt richtig lecker  :-)

Donnerstag, 17. April 2014

Alle guten Dinge sind 3 und noch mehr :-)






Zwei Wochen Urlaub sind jetzt bald um und ich habe endlich mal wieder ein paar Tauschvorräte aufgefüllt.

Dazu gehört z.B. mein Kräutersalz, neue Kräuterseife (da ist auch die gestempelte darunter) und zu guter letzt habe ich mich diesmal auch an Kräutersenf herangetraut. Ich habe den Senf schon probiert und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Außerdem habe ich ein wenig mit Meersalz und Pfeffer herumgespielt und herausgekommen ist dabei ein Blütenmeersalz mit ein wenig Lavendel und  passend dazu Kornblumenpfeffer mit blauen und pinken Kornblumenblüten. Das sieht bestimmt recht nett auf dem Esstisch aus :-)





Bei Gläser und Flaschen habe ich mir die Gewürzmühlenaufsätze dazu bestellt und finde es ganz toll, dass man sie mehrfach verwenden kann.

Damit das Salz und der Pfeffer schon lange frisch hält, habe ich mir außerdem Schrumpfkapseln dazu besorgt.

Leider langt mein Fön nicht aus, um die Kapseln zum Schrumpfen zu bringen, aus diesem Grund erwarte ich schon ganz sehnsüchtig mein Paket mit der Heißluftpistole, die ich sehr günstig bei ebay gekauft habe und dann bin ich schon gespannt, ob die Pistole die Kapseln auch wirklich ordentlich zum Schrumpfen bringen kann.

In der Küche stehen noch ein paar andere Dinge, die noch  kreativ verarbeitet werden wollen, aber da ist mir noch nicht so die rechte Idee dazu gekommen. Mal sehen, was die nächsten Tage noch so bringen.

Ich wünsche Euch Allen jetzt schon mal ein schönes Osterfest :-)

Viele Grüße

Euer Schaumzwerg

Sonntag, 9. Juni 2013

Adoptiert und andere Sachen :-)









Nachdem Bärchen seinen alten, deckenhohen Kratzbaum die letzten Jahre nur ignoriert hat, bekam er in der letzten Woche einen neuen Kratzbaum. Diesmal nicht deckenhoch, dafür aber  standfest und mit einigen schönen, großen Liegeflächen und -mulden.

... und ich konnte es gar nicht glauben, als ich heute Nachmittag ins Wohnzimmer kam ... der Kratzbaum wurde von Bärchen auch schon adoptiert ...





..... im Moment schläft er gerade tief und fest seinen Katzenschlaf - freu!





Edit: Und hier ein paar Stunden später beim Spielen ...









Nach Schlaf war mir heute gar nicht, eher danach ein Stück meiner leckeren Schokoladentarte zu essen, die ich heute Vormittag gebacken habe. Der "Rest" der Tarte kommt morgen mit in die Arbeit und wird uns den Tag versüßen :-)





Und weil es auf diesem Blog ohne Seife nicht geht, hier noch ein paar Stücke von "Himmelblau", die Mr. IchrichteAlles  von unserem Tauschring mit ein wenig Hilfe von mir gesiedet hat.  Dafür, dass es das erste Mal war, dass er Seife gesiedet hat, ist sie gar nicht so schlecht geworden. Oder was meint Ihr?

Donnerstag, 30. Mai 2013

Leckeres für Leckermäulchen











Da das Wetter in den letzten Woche mehr als bescheiden war und ich kaum vor die Tür gehen wollte, habe ich die Zeit genutzt und meine Küchenvorräte wieder aufgefüllt.

Neue Zitronenmarmelade, neue Salzzitronen, frischer Limoncello, Kräutermeersalz, verschiedene Tee´s, und frische getrocknete Chilli´s für meine schöne Chillimühle :-)

Das was Ihr seht, ist lange nicht alles und die Menge langt mit Sicherheit, um ein paar schöne Tauschaktionen über den Tauschring abzuwicklen oder in den nächsten Monaten Familie, Freunde und Bekannte damit zu beschenken.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Cobb Grill: Ausgetrickst - oder die Eierlegende Wollmilchsau :-)


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Schon lange wurmt es mich ein wenig , dass ich auf meinem Balkon nicht grillen  darf - auch ein Elektrogrill verursacht schon eine Schiefstellung in den Gesichtern mancher Leute im Haus.  Ich kann ja verstehen, dass es nicht gerade toll ist, wenn einem die Rauchschwaden um die Ohren wehen, aber auch kein Elektrogrill ... na ja.

So habe ich halt die letzten Jahre mit meinem Elektrogrill mehr oder weniger immer in der Wohnung gegrillt.

Mit dem Ergebnis war ich aber nie so zufrieden und das nicht nur, weil ich nicht auf dem Balkon grillen darf ...    Mir fehlte tatsächlich  irgendwie das Grillgefühl... Feuer, Kohle...Grillgeschmack....

... und so musste etwas Neues her, etwas, was mit Papa´s früherem Kugelgrill zu Hause mithalten kann .... und etwas, womit ich die Anordnung in der Hausordnung - das Grillen auf dem Balkon ist untersagt -  umgehen kann (Tschuldigung, manchmal packt mich bei sowas einfach der Schaumzwerg"ehrgeiz"  und es reizt mich geradezu dann  doch das zu machen, was ich will  ....) .... die eierlegende Wollmilchsau also .... und lustigerweise gibt es die tatsächlich!

Viel  im www gesucht .... und auch gefunden ... der CobbGrill :-)

Ein Grill, der mit speziellen Kokosbriketts betrieben wird (aber nicht betrieben werden  muss) und der  durch die thermale Entkoppelung auch in der Wohnung benutzt werden kann, denn der Außenkorpus -in den die Brikettpfanne eingelassen ist - bleibt kalt. Außerdem entsteht nicht der typische, langanhaltende, qualmende  Grillrauch wie beim "normalen" Grillen ... aber dazu kurz später etwas. 

Das Kokosbrikett (Cobble Stone) ist innerhalb von 1-2 Minuten komplett durchgeglüht  und danach kann man mind. 2 Stunden mit einem einzigen Brikett grillen, oder kochen, oder backen, oder ....

Die Rauchentwicklung beim Anzünden  der Kokosbriketts ist - wenn man es richtig macht! - so minimal, dass  das auch schnell mal am offenen Fenster in der Küche oder  auch auf dem Balken möglich ist, ohne dass die Nachbarschaft  belästigt wird.

Nachdem der CobbGrill zum Grillen bereit ist, kann es auch schon losgehen. Wir - goodgirl und ich -  haben den CobbGrill letze Woche in meinem Urlaub mit Rosmarinkartoffeln und mit  in Zitronenjoghurt marinierten Hähnchenkeulen befüllt,  .....


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.....oben auf die Grillplatte kamen gefüllte Champignons von denen ich leider kein Bild gemacht habe. Ich wollte Euch aber doch mal schnell die dazugehörige Grillplatte zeigen. 


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Hier seht ihr zumindest die Füllung zu den Champignons,  die allerdings noch nicht kleingehackt ist.....

Oliven, getrocknete Tomaten, Walnüsse, Rotweinzwiebeln, Paprika und oben drauf etwas Schafsjoghurt --> Alles mit dem Zauberstab grob  pürieren, mit Salz und Pfeffer und anderen Gewürzen abschmecken  und ab damit in die Champignons :-)



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Außerdem habe ich  am vergangenen Wochenende auch noch ein Stück Schweinebraten gegrillt ... ich kann Euch sagen, der war auch  soooo was von  lecker .... dazu gab es dann Kartoffelsalat.


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.... und das alles in der Küche am offen Fenster - ist ja nicht Balkon hi, hi, ...  -  bzw. auf dem Esstisch.

Der Grill bleibt außen am Edelstahlkorpus  komplett kühl und wird nur innen drinnen bis zu 300 Grad heiß. Klar, der Deckel hat Temperatur, aber den Grill kann man während des Grillvorganges sogar in beide Hände  nehmen und durch die Wohnung tragen. Der komplette Grill wiegt übrigens  -im unbefüllten Zustand- gerade mal 3,5-4 kg, befüllt natürlich entsprechend mehr. 

Man könnte jetzt meinen, dass beim Grillen die ganze Wohnung verqualmt riecht, aber nein, es riecht einfach nur nach leckerem Essen. Denn es entsteht beim Grillen kein Rauch durch das Darauftropfen von Öl auf das Brikett. Die Flüssigkeit läuft - wenn -  in die "Ablaufrinne" (Befüllring für Kartoffeln und andere leckere Sachen)  rein. Wenn man also z.B. das Gemüse in Alu offen in den Ring legt, dann läuft die leckere Grillsoße mit in das Gemüse und .... hach, das stelle ich mir jetzt aber auch  wieder ganz lecker vor.

Ich persönlich finde, dass Racletteessen wesentlich mehr Gestank  in der Wohnung hinterlässt. Wenn man bei leckerem Essen von Gestank überhaupt sprechen kann ...

In den nächsten Wochen möchte ich den CobbGrill zum Räuchern von Lachs und Forelle benutzen, das geht nämlich auch.

Das muss ich dann aber wirklich irgendwo draußen im Freien -vielleicht am See- machen, das geht nicht in der Küche oder in der Wohnung, weil durch die Buchenholzspäne tats. ordentlich Rauch entsteht - ist ja in dem Fall auch Sinn der Sache-  und den möchte ich nicht in der Wohnung haben.

Das Reinigen des CobbGrills finde ich mehr als einfach. Alle Teile können in die Spülmaschine gegeben werden und haben da auch gut Platz. Stark angebrannte Stellen habe ich vorher etwas mit Orangenölreiniger eingerieben, dann gehen auch stärkere Verschmutzungen weg.

Vielleicht sollte ich erwähnen, dass die Menge an Essen, die man in den CobbGrill zubereiten kann durchaus für eine Familie von 4-5 Personen gut ausreicht. Außer man hat natürlich Vielfraße zu Hause sitzen, dann langt es höchstens für 2,5  Personen ....

Ich freue mich riesig, dass ich jetzt  nicht mehr den "Neidhammel" spielen muss, wenn ich höre, dass bei meinen Eltern wieder gegrillt wird ;-) Für mich hat sich diese Anschaffung richtig gelohnt!

Ich werde noch viele Dinge damit zubereiten, ich denke da außer an Gegrilltes und Gebratenes z.B. im Winter an  Muscheln in der Wokpfanne, Paella, ... Brot backen soll auch fantastisch funktionieren,  usw., usw. .


....  und ab jetzt kann es mir egal sein, dass ich nicht auf dem Balkon grillen darf -Ätsch!   :-)








Sonntag, 13. Januar 2013

Was blubbert da?








Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie meine Oma noch Ihr eigenes Sauerteigbrot gebacken hat. Sobald das Brot einigermaßen abgekühlt war, wurden schon die ersten Scheiben abgeschnitten, fein mit Butter bestrichen und man hörte ein wohliges hmmmm, ist das lecker.

Meine Oma bäckt schon lange kein Brot mehr, die Kraft reicht dafür leider nicht  mehr aus und bis heute konnte sie mir auch nicht sagen, wie sie das Brot gebacken hat.

Denn auf die Frage, "wieviel Mehl und Sauerteig brauche ich dazu"  konnte mir meine Oma nie eine Antwort geben. Nein, das ist Falsch, sie konnte mir schon eine Antwort geben, aber ich konnte mit ihrer  Antwort - ich mache das nach Gefühl- herzlich wenig anfangen.

Losgelassenn hat mich die Frage nach dem "WiebackeichmeineigenesSauerteigbrot" nie und so habe ich mich in der letzten Zeit im www ein wenig rauf und runter gelesen um mir die Kunst des Anstellgutes (so wird der zum Backen hergestellte Sauerteig genannt) anzueignen.

Sehr geholfen hat mir dabei diese Seite:  http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=75

Für meinen allerersten Sauerteig habe ich 100 Gramm Roggenmehl mit warmen Wasser so lange vermischt, bis ich eine breiige Masse vor mir in der Schüssel hatte (so ähnlich breiig, wie ein Teig, den man zum Waffelbacken benutzen möchte) . Nun schön warmstellen, also ab damit auf die Heizung.

Am zweiten Tag dann ca. 50-70  Gramm Roggenmehl untermischen  und wieder  mit warmen Wasser gut schaumig schlagen, am dritten Tag das selbe Spiel und auch am vierten Tag kam noch einmal  eben genannte Roggenmehlmenge  dazu.

Jeden Tag konnte ich sehen, wie es in der Masse anfing zu blubbern und es roch mit der Zeit richtig  schön säuerlich.

Am fünften Tag war es dann soweit, ich vermengte 350 Gramm Roggenmehl, 350 Gramm Weizenmehl, 700 Gramm von der Blubbermasse (Sauerteig) ,300 ml  lauwarmes Wasser,  20 Gramm Salz und ein Würfel Hefe (man kann diese wohl auch weglassen) mit meiner allerliebsten Küchenmaschine (Das Rezept dazu habe ich hier gefunden: http://ketex.de/blog) ...











.... und nach der Backzeit hatte ich dann mein allererstes, eigenes Sauerteigbrot fertig vor mir stehen :-)






Ich habe nur keine Ahnung, warum mein Brot so krumm und schief geworden ist -grübel- ...

... aber das ist ja auch völlig egal, denn die Hauptsache ist, dass es geschmeckt hat :-)

Jetzt muss ich nur noch ein wenig mit dem Brotgewürz rumspielen, denn davon habe ich -meiner Meinung nach- bei diesem Brot  viel zu wenig untergemischt. Da kann noch mehr rein.

Na ja, lange muss ich nicht warten, bis das nächste Brot im Ofen landen wird, denn heute habe ich mit einem Rest vom Sauerteig (jetzt Anstellgut)  -den man gut im Kühlschrank lagern kann- einen neuen Sauerteig angesetzt.












Donnerstag, 20. Dezember 2012

Eierlikör - leicht gemacht :-)





So, Ihr Lieben, noch schnell ein letzter Beitrag zur Eierlikör-Weihnachtsgeschenkeproduktion in letzter Minute mit meiner neuen Kitchen Aid :-)

... und damit verabschiede ich mich dann auch gleich mal in die Weihnachtsfeiertage und wünsche Euch frohe Weihnachten! 


Rezept:

9-10  Eier und davon das Eigelb
380 Gramm Puderzucker
400 ml süße Sahne
350-400 ml Rum 54% (es geht auch mit weniger Bumms)
1 Päckchen Bourbonvanillezucker

und

als kleinen Kick -wer möchte-,  1-2 Tropfen ÄÖ Orange süß (bio)


Wenn Ihr alle Zutaten zusammen habt, könnt Ihr auch schon loslegen:





 1. Das Eigelb vom Eiweiß trennen und ab damit in eine Schüssel






 2. Küchenmaschine auf Stufe 2 stellen  und dann ...





 3. ... nach und nach den Puderzucker zugeben.






4. Alles schön schaumig schlagen und den Vanillezucker dazu geben.










5. Jetzt die Sahne hineingießen  und immer schön weiterrühren lassen. Ich würde sagen, so 1-2  Minuten. Es soll sich alles schön vermengen. 









6. ... und zu guter Letzt den Rum  unterrühren.  Warum ich den nicht beim Reinschütten in die Schüssel fotografiert habe - keine Ahnung. Macht nichts!






7. So und nun müsst Ihr die Schüssel in einen großen Topf mit heißem Wasser stellen und immerzu rühren, bis die Masse in etwa eine Temperatur von ca. 35 Grad hat. Der Eierlikör wird während dieser Prozedur langsam dickflüssiger. Ihr müsst nur aufpassen, dass es nicht zu heiß wird, sonst flocken die Eier aus. 

Wer sich nicht traut die Masse zu erwärmen, der lässt es lieber bleiben. Der Eierlikör schmeckt auch ohne Erwärmung gut. 

Nun noch schnell alles in Flaschen abfüllen und fertig ist der Eierlikör :-)

Viel Spaß beim Nachrühren!











Donnerstag, 20. September 2012

Kulinarisches und Seife



Das passt doch nicht zusammen, oder?  Seife und etwas zum Essen. 

Ich meine aber doch!

Für ein gutes Essen machen braucht man verschiedene Zutaten, zum Seife machen auch.

Für warmes Essen braucht man einen Herd, zum Seife herstellen auch.

Um ein gutes  Essen zu  kochen, "schmeißt" man verschiedene Zutaten zusammen, beim Seife machen auch.

Also, Seife und was zum Essen passt gut zusammen -findet der schaumzwerg!

Noch schöner passt alles zusammen, wenn man es für liebe Menschen macht. Was das Essen? Ja, das Essen, aber auch die Seife :-)

Nun denn, hier kommt zuerst die Seife, besser gesagt, die Seifen, die gestern entstanden sind. Ich habe einige neue Formen  und Düfte und die wollte ich -mal wieder- ausprobieren.





Da ich kein Palmfett zur Hand hatte, sah das Rezept für diese Seife wie folgt aus:

100 Gramm Babassu, 100 Gramm Shea, 100 Gramm Olivenöl und 160 Gramm Rapsöl mit einer Überfettung von 8%. Keine Farbe, aber dafür verschiedene Düfte von SP.

Die  Libellenform ist mit Herbal Essence und einem Spritzer Lime beduftet, die Mondform und Cameo mit Wild Poppy und der Victorianische Tropfen und die tolle Kudos Form (Amphitrite) ganz unten mit Mimosa&Mandarin. Ich finde die Kudosformen so schön, einziger Wehmutstropfen bei diesen Formen ist der Preis. Eine Kudosform kostet knapp 20 Euro, schnüff!

Deshalb fand ich es so lieb von goodgirl, dass ich die Form zum Geburtstag von Ihr geschenkt bekommen habe. Vielen Dank liebes Goldstück, ich habe mich sehr gefreut :-)

Ordentlich begossen haben wir meinen Geburtstag auch noch und zwar mit Sekt und selbstgemachtem Hollerblütenlikör.






Und als ordentliche Grundlage für den Sekt gab es natürlich auch etwas zum Essen :-)

Käse- und Lammhackfleischröllchen auf Türkische Art (Zigarrenbörek soll man ja nicht mehr sagen), dazu Knoblauchcreme und Salat aus gegrilltem Gemüse.

Sehr lecker, vor allem in der Variante mit Lammhackfleisch und Schafskäse.






Weil ich in meiner Küche zur Zeit wirklich wieder gerne herumwurstel,  muss ich Euch jetzt noch schnell das Partybrot und den Käsekuchen zeigen. Nein, das haben wir nicht auch noch gegessen, das hätte wohl den Rahmen und unsere Mägen gesprengt.

Auf den Käsekuchen hatte ich einfach so Lust und das Partybrot ist nur entstanden, weil ich zu faul war zum Bäcker zu gehen und mir Frühstücksbrötchen zu holen.







Gefüllt mit Walnüssen, getrockneten Tomaten und milden Pepperoni. Ein wenig Käse darauf verteilt und fertig.

Da mir ein ganzer Käsekuchen zu viel war habe ich Friedel vom Tauschring gegen Talente einen halben Kuchen abgegeben, ein viertel davon habe ich selber aufgemampft und mit dem anderen Viertel habe ich meinen Gruppenleiter in der Arbeit das Frühstück versüßt. (ein wenig Bestechung hat schon immer geholfen, um das zu bekommen, was man will -grins-)

Ich finde, Käsekuchen ist ein gutes und sehr schmackhaftes Bestechungsmittel :-)






So Ihr Lieben und jetzt, jetzt fahre ich erst einmal ein paar Tage in den Urlaub und lasse es mir gutgehen :-)


Bis bald und bis dahin viele Grüße vom schaumzwerg!

Samstag, 5. Mai 2012

AHA







Nach dem deutschen Lebensmittelrecht darf sich nur Marmelade nennen, was rein  aus Zitrusfrüchten hergestellt wurde. Alle anderen eingemachten, musigen Früchte sind Konfitüren... AHA!

Nun, dann ist meine Zitronenmarmelade wohl ganz eindeutig eine Marmelade :-)

Hmmm, lecker!

Das Rezept zu dieser Marmelade  und zu vielen anderen, leckeren Dingen findet Ihr in diesem Buch von Petra Casparek. Goodgirl und ich haben schon einige Kurse bei Petra besucht und wir haben es bis jetzt kein einziges Mal bereut.